550
68/6
Kgsb. den 17 April 79.
7
Herzlich geliebtester Gevatter, Landsmann u
Freund
8
Anfang an Sie zu schreiben
Entwurf nicht überliefert
Machte den Anfang an Sie zu schreiben in der Nacht den
15
/
16
bey einem
9
Sohns
Johann Michael Hamann
herrlichen sanften Gewitter – als Krankenwärter meines Sohns der einen
10
doppelten Anfang des Fiebers denselben Tag gehabt hatte – Heute hagelts –
11
Gott gebe daß dieses Schreiben bey gutem Wetter eintreffe und alles gesund
12
und wohl behalten bey Ihnen seyn mag. Der Frau General Superintendentin
13
Pathchen macht schon Zähne und will mit Gewalt reden, und ist unser
14
täglich Wohlleben.
15
Licent Buchhalter Pynnow … erschoß sich den 12
Carl Friedrich Pynnow
, vgl.
Hamann,
Konxompax
, ED, 30/10 (
Manegold, Anh., S. xxxii
) und
HKB 551 ( IV 72/4 ) Licent
Buchhalter
Pynnow
mit dem meine Loge durch eine Scheidewand
16
verbunden ist, und mit dem meine Beruffsarbeiten beynahe allein
17
zusammenhängen, erschoß sich den 12 nachdem er umsonst zum Gift seine Zuflucht
18
Schiff abgelaßen …
Vgl. die launische Beschreibung analog zum homerischen Schiffskatalog in
HKB 551 ( IV 72/8 ).
genommen hatte. Eben denselben Tag wurde ein Schiff abgelaßen, und 23
19
Personen waren in meinem staubichten Bücher- u Schlafsaal Zuschauer.
20
Beylage
Hamann,
Konxompax
; das (nicht überlieferte) Manuskript sandte Hamann mit diesem Brief an Herder; dieser begann sogleich mit der Drucklegung für die Frühjahrsmesse, vgl.
HKB 553 ( IV 76/2 ).
Daher hab ich Beylage von diesem für mich merkwürdigen Tage
dati
rt. Es ist
21
der
Bogen
, den
Sie
gewünscht
Wißen’s
Sie’s noch? Mein Copist Baruch –
22
vulgo
Brahl
hat 2 daraus gemacht. Seinetwegen hab ich die ganze Ostern
23
wie St. Paulo seine Galater
Gal 3
zu Hause zugebracht und er ist mir so sauer geworden wie St. Paulo seine
24
mit dem Vater … Gesetze
Der Bezug schwankt zwischen Daedalus aus dem Vergil-Zitat und Paulus (Gesetze, Gal 3); „Einfälle u Zweifel“ nach
Hamann,
Zweifel und Einfälle über eine Vermischte Nachricht
bzw.
Hamann,
Philologische Einfälle
.
Galater.
Bis patriae cecidere manus
– möcht ich mit dem Vater der Einfälle
25
u
Zweifel über die Gesetze sagen; aber das Rühmen ist mir kein Nutze.
26
Sie kennen meine Autor-
Pietät
und
imbecillität
. Was wird aus dem
27
Kindlein werden? Wenn es Ihnen u mir nicht Schande macht; so
adopti
ren Sie’s
28
oder seyn Hebamme – oder Gevatter – oder alles wozu ein
Freund
gebraucht
29
u gemisbraucht werden kann. Weder H. noch H. gehen zur Meße; bey K. ist
30
alles todt. Es ist ein Lumpen-Bogen mit dem es nicht lohnt sich um einen
31
Verleger – Sie sind im Mittelpunct der Verbindungen – Wenn es nur bald
32
zur Welt kommt, und soviel möglich
correct.
Am liebsten im
Format
der
33
Sibylle über die Ehe, doch ohne die daselbst angebrachte Einfaßungen. Weder
34
Ort noch
Jahr
auf dem Titel; weil letzteres am Ende der Epistel steht. Sollte
S. 69
fiat!
dt. Es geschehe!
es auf einen
Qvartbogen
gebracht werden können:
fiat!
Sollte kein Verleger
2
Museum
Deutsches Museum
zu finden seyn und das
Museum
kann und will es – aber bald einrücken: so
3
sind Sie auch näher wie ich und da ich
Boie
meine Antwort schuldig bin: so
4
thätl. Dank … Uebersetzung
Boie druckte, auf Herders Veranlassung hin,
Hamanns kommentierte Buffon-Übersetzung
Ueber den Styl
nach, im
Deutschen Museum
, 2. Halbjahr 1778 (September), S. 254–268.
geben Sie ihm das zu verstehen als einen thätl. Dank für Ihre eigenmächtige
5
Einrückung der Büffonschen Uebersetzung. Haben Sie wenigstens die Liebe
6
u melden Sie mir bald Ihre Meynung, Gutachten
p
Sollten Sie glücklich
7
seyn: so bitte 3
Exempl.
für mich – aber dem Verleger eins nach
Wandsbek
,
8
Layenbruder
Friedrich Carl von Moser
Lavater, Pfenninger, Kaufmann Ehrmann
Johann Caspar Lavater
,
Johann Konrad Pfenninger
,
Christoph Kaufmann
,
Johann Christian Ehrmann
an den
Layenbruder
, 4 nach der Schweitz an
Lavater
,
Pfenninger
,
9
Leßing u Klopstock und Mendelssohn
Gotthold Ephraim Lessing
,
Friedrich Gottlieb Klopstock
,
Moses Mendelssohn
Kaufmann
Ehrmann
– an
Leßing
u
Klopstock
und
Mendelssohn
– und eins
10
an
Kleuker
, dem ich
Antwort
u
vielen Dank
schuldig bin –
nicht
zu
11
vergeßen
besorgen. Versichern Sie mich einer
guten Aufnahme
meiner
12
2ten Theil … Buchstaben H
Herder wünschte sich eine Fortsetzung von
Hamanns
Neuer Apologie des Buchstaben h
, vgl.
HKB 539 ( IV 40/16 ).
gegenwärtigen Zudringlichkeit: so werd ich Lust bekommen vielleicht den 2ten
13
seel. Prof. Mannah
nach der nicht realisierten Schrift
Leiden und –ana des seel. Pr. Mannah
, vgl. zu
HKB 528 ( IV 19/27 ) Theil einer Apologie des Buchstaben H im Namen des seel. Prof. Mannah
14
ער וענה
Das Motto der
Schürze von Feigenblättern
(
HHE 5
, 274/1) aus
Mal 2,12
, dt. Meister und Schüler (vielfältig übersetzbar, vgl.
HHE 5
, 309); hier eine Metonymie für die ganze Schrift.
vorzunehmen – auch meinen
ער וענה
von 777 zu vollenden. Denn Ihre
15
Lorbeeren und das Rauschen Ihres Hains
Gemeint sind wohl Herders Preisschriften und die poetischen Hervorbringungen.
Lorbeeren und das Rauschen Ihres Hains bester Herder! weckt mich auch aus
16
Ruhe Ehre seyn
Jes 14,18
dem Schlummer! – und denn soll unsere Ruhe Ehre seyn, wie Ihr Jesaias
17
sagt. Finden Sie das Blatt nach Ihrem Geschmack; so bitte auch
Ihrem
18
Freund in Erfurt
Carl Theodor von Dalberg
Nachbar G.
Johann Wolfgang Goethe
Freund
in Erfurt u Nachbar G. in meinem Namen zu bedenken.
19
Vergeßen Sie nicht Ihrer baldigen Antwort eine Einl. nach Morungen
20
um Ihrer lieben Schwester auch mit Nachrichten zu erfreuen, der ich auch eine
21
Antwort schuldig – Ungeachtet des ewigen Geräuschs von meinen Schulden
22
hoffe ich allen gerecht zu werden oder bey allen Vergebung zu erhalten. Auf
23
alles
Firne und Heurige
von Ihnen warte mit Schmerzen – oder mit dem
24
Lieder der Liebe
Herder,
Lieder der Liebe
Schwanenhalse der
αποκαραδοκια
wie St. Paulus sagt. Ihre Lieder der Liebe
25
Apocalypsis
Herder,
Maran Atha
– der Gemeine –
Apocalypsis
– nach der guten Hand Ihrer Muse und Ihres
26
Herzens. Gnug auf heute; Morgen u übermorgen, so Gott will!
mehr –
27
Bin Kraus eine Antwort schuldig seit länger als einem Monath –
28
Dom. Misericordias
18. April 1779
Dom. Misericordias.
29
Das
Mst.
sieht wie ein
Embryo
oder ein noch in seinem Blut liegendes Kind
30
aus. Die Stellen in Häckchen beziehen sich meistens auf
Starks Apol. des
31
Leßingiana in puncto der Fragmente
Schriften von Lessing aus dem Umkreis des
Fragmentenstreits
wie die
Nöthige Antwort auf eine sehr unnöthige Frage
,
Über den Beweis des Geistes und der Kraft,
aber auch
Ernst und Falk
.
Ordens die neueste
Aufl.
auf
Meiners
und
Leßingiana
in puncto
der
32
Eberhard
Eberhard,
Von dem Begriffe der Philosophie und ihren Theilen
, vgl.
Hamann,
Konxompax
, ED, 7/1 u. 18 (
Manegold, Anh., S. ix
)
Stelle … vorgehalten
Aus
Mendelssohn,
Philosophische Schriften
, es ist wohl die Stelle in
Bd. 1, S. 133
gemeint, die in
Hamann,
Konxompax
, ED, 7/3–8 (
Manegold, Anh., S. ix
) zitiert wird, vgl. auch
HKB 561 ( IV 97/22 ). Hamann sprach wohl bei
Mendelssohns
Besuch im Sommer 1778 mit ihm darüber, vgl.
HKB 523 ( IV 4/25 ).
Fragmente
p
Eberhard habe angeführt; die Stelle aus dem Mendelsohn nicht,
33
sie ihm aber mündl. hier vorgehalten.
34
Kgsb. Zeitung
Königsbergsche Gelehrte und Politische Zeitungen
Die
Postillengloße
u
Recensentengeberde
bezieht sich auf unsere Kgsb.
35
Crichton
Wilhelm Crichton
Zeitung welche
Crichton gegenwärtig
dirigirt. Bey Recensirung der Freym.
36
Da wo falk …
Zitat aus einer Rezension in den
KGPZ
, Jg. 1778, St. 103, vgl. Hamanns handschriftliche Randglosse in
Konxompax
zu ED, 29/10 (
Manegold, Anh., S. xxxi
), außerdem
HKB 561 ( IV 98/1 ). Der Jg. der KGPZ ist nicht überliefert, die Rezension auch nicht über Sekundärquellen, was bereits
Manegold:
Johann Georg Hamanns Schrift „Konxompax“
, S. 115 bedauerte. Manegold schreibt die Rezension Hamann zu, wie auch die Lessing-Forschung, zurückgehend auf
Lachmann/Muncker XIII, S. 340
, wo die Rezension offenbar noch vorlag (der Satz „diese sechs Bogen, die in gerader Linie, von Herrn Leßing abstammen sollen“ wird daraus zitiert); in
Lessing:
Werke und Briefe
, Bd. 10 (Frankfurt 2001), S. 726 wird die Rezension als verschollen behandelt.
Gespräche, die auf eine sehr feyerl. u pathetische Art angemeldet wurden hieß
S. 70
Da wo Falk … erinnern
vgl.
Lessing,
Ernst und Falk
, 1. Gespräch,
S. 27
: „Falk: Ernst! Du weißt wohl, wenn ich dich deines Namens erinnere.“
es: Da wo Falk den scherzenden Ernst freundl. ersucht sich seines Namens zu
2
erinnern, dachte zwar Recensent an jenen Wohlseligen zurück, der seiner
3
Gemeine, am Charfreytage den Buchstaben
B,
und in ihm – Jesum als den
4
Blutbürgen und Bräutigam
vorstellte
5
S. 3.
Das physische
Factum
bezieht sich auf einen Brief des Seml. den
6
er an ein
ige
en hiesigen Minister geschrieben haben soll, wo der
7
Ausdruck
in puncto
der Auferstehung vorgekommen. Das
8
vorhergängige Wort …
vgl.
Hamann,
Konxompax
, ED, 7/12–15 (
Manegold, Anh., S. ix
) und
Lessing,
Über den Beweis des Geistes und der Kraft
,
S. 9
: „zufällige Geschichtswahrheiten können der Beweis von nothwendigen Vernunftswahrheiten nie werden.“
vorhergängige Wort ist aus
Leßings Schrift
über
den Beweiß des
9
Geistes u der Kraft
hergenommen.
10
Ich habe mir soviel mögl. Mühe gegeben die Kunstwörter deutl. zu
schreiben
11
ibidem
mein! beym Leben Pharaons, ist das erste ein Lieblingswort des
12
Autoris profligati
Starck
, vgl. dessen
Apologie des Ordens der Freimaurer
(Aufl. Berlin 1778)
,
S. 173
Autoris profligati.
Daß
Opuscula profligata
im Lateinschen soviel
13
als Fragmente bedeuten wird auch nicht jedem bekannt seyn.
14
gevierten
früher im Sinne von vierschrötig verwendet („plump und grob von gliedern wie von sitten“,
DWB, 1. Aufl., Bd. 6, Sp. 4689
), vgl.
Hamann,
Konxompax
, ED, 14/9 (
Manegold, Anh., S. xvi
)
S. 7.
gevierten
ist ein altdeutsches Wort dem
galanten
entgegengesetzt.
15
ibid.
Lausangelrätzel wird vermuthl. unverständlich seyn u ein Provinzial
16
Wort.
17
S. 10.
Vergöttung
, ein mystisches Kunstwort; das ich nicht gern im Druck
18
verballhornt sehen möchte.
19
Söge
vgl.
DWB, 1. Aufl., Bd. 16, Sp. 1406
und
Hamann,
Konxompax
, ED, 24/14 (
Manegold, Anh., S. xxvi
)
S. 13.
Söge
ist ein hamb. Dialect für eine säugende Sau.
20
Unsere Orthographie ist auch ein wenig unterschieden. Ich brauche mehr c
21
wo Sie k und z brauchen; wünschte also auch hierinn meine Weise. c wo das
22
Wort aus dem Lateinschen herkomt oder hergeleitet wird; k ist ein griechischer
23
Charakter Z. E. Epikur; aber Character, Oeconomie mit c als lateinisch
24
entre chien et loup
eigentlich redensartlich für ‚in der Dämmerung‘ (wenn man Hund und Wolf nicht mehr unterscheiden kann), hier im Sinne von ‚beliebig‘
abstammend. Doch dies sind Grillen die ich
entre chien et loup
schreibe.
25
Kant
Immanuel Kant
Habe heute Kant besucht, der diesen Donnerstag sein 56. oder 57 Jahr
26
antritt und voller Lebens- und Todesgedanken war. Meinen Kirchengang heute
27
Hänschen
Johann Michael Hamann
auch gehalten. Hänschen hat Gottlob weder gestern noch heute etwas vom
28
Fieber gefühlt; wird also blos ein Fluß u verdorbner Magen gewesen seyn.
29
Ich fahre bey Licht fort S. 12. Sünde und Schande – – Ja, ja, Sie hat
30
den Mann
,
den Herrn
! und durch denselben redt er noch in den Kindern
31
des Unglaubens, jener Erstgeborne der Vernunft, wiewohl er gestorben ist
p
32
Weg mit dem
Starken
zum Brandopferaltar des starken Geistes
Diagoras!
33
Ich weiß selbst nicht, liebster Herder, was ich anfangen soll. Weder
34
abschreiben noch abschreiben laßen, kann ichs. Ob man’s in der Druckerey wird
35
lesen können. Ob Sie sich mit einer Correctur werden abgeben können? Ob
36
dienstbare Geister
Hebr 1,14
Sie dienstbare Geister mehr haben als ich auf allen Fall es unter Ihren Augen
37
ins reine bringen zu laßen. Ob die Sache, Ihre Arbeiten, Gesundheit
p
und
S. 71
Umstände sich vertragen? Muß alles dem Schicksal überlaßen – und gebe
2
Ihnen
carte blanche
es zu unterdrücken und zu befördern, weil ich mir selbst
3
nicht zu rathen noch zu helfen weiß. Und also gute Nacht! Wir wollen es
4
beschlafen – Bin durch einen Besuch irre gemacht –
5
Montags.
6
Pathchen
Marianne Sophie Hamann
Pathchen ist Gottlob gestern in ihren 6ten Mond gegangen u heute zum
7
erstenmal in unsern Garten. Ich kann mich nicht anders helfen; und muß Sie
8
zum
Mittler
dieses
Corporis delicti
einsetzen.
Fort
muß es, Selbst
9
abzuschreiben ist eben so unmögl.
Ergo
bitte alles zum Besten auszulegen und
10
mich bald über meine Ungewißheit einer guten Aufnahme zu beruhigen. Ich
11
hoffe daß unser gegenwärtiges Vertrauen auf einen guten Willen
12
correspondi
ren wird, gesetzt auch daß ich Ihre Erwartung nicht erfüllt, und Ihre
13
Umstände es Ihnen nicht erlauben möchten sich mit der Sache einzulaßen.
14
Prof. †feld
Johann Gottlieb Kreutzfeld
Prof.
†feld besucht mich um mir seinen Eintritt ins 35ste Jahr zu melden
15
und daß er
Sub-Bibliothecarius
von der Schloß
Biblio
thek geworden. Hab
16
ich Ihnen geschrieben, daß mir diese Stelle zugedacht gewesen ich weiß nicht
17
durch was für ein Misverständnis meiner ganzen Lage, die so eine Zwickmühle
18
nicht erlaubt.
19
Nun, erfreuen Sie bald mich und meine
Freundin in Morungen
mit einer
20
Pathchen
August Herder
Antwort. Hänschen Gott Lob befindt sich wol. Gott seegne mein Pathchen
21
letzten Lotterie in Kgsberg
wohl infolge des drohenden Bankrotts von Lotteriedirektor
Kanter
, vgl.
HKB 545 ( IV 54/12 ) und seine liebe Brüderchen. Heute ist die letzte Ziehung der letzten Lotterie in
22
Kgsberg, die nunmehr eingehen wird. Ich habe auch wie Patriot ohne es zu
23
wißen jene Wittwe im Evangelio nachgeahmt. Kommt mein Loos mit 20000 fl.
24
mein halbes Seculum
Hamanns Eintritt ins 50. Lebensjahr am 27. August 1779
heraus so feyre meinen Geburtstag u trete mein halbes
Seculum
in Weimar
25
an. Ist es eine Niete: so hoff ich doch mit göttl. Hülfe zu meinem Endzweck
26
in petto
zu kommen.
27
Bin nicht im stande das geringste vernünftige zu Papier zu
bringen
mag
28
sinnen, wie ich will. Also Gott befohlen. Ich umarme Sie, meinen Handkuß
29
Hälfte
Caroline Herder
an Ihre verehrungswürdige Hälfte!!! Künftig mehr!
30
Lebt Claudius oder ist er todt?
Provenienz
Staatsbibliothek zu Berlin, Ms. Germ. quart. 1304, 171–172.
Bisherige Drucke
Friedrich Roth (Hg.): Hamann’s Schriften. 8 Bde. Berlin, Leipzig 1821–1843, VI 74–78.
ZH IV 68–71, Nr. 550.
Textkritische Anmerkungen
Der Brieftext wurde anhand der überlieferten Quellen (vgl. Provenienz) kritisch
geprüft. Notwendige Korrekturen gegenüber dem in ZH gedruckten Text wurden vorgenommen und sind
vollständig annotiert. Die in den beiden Auflagen von ZH angehängten Korrekturvorschläge werden
vollständig aufgelistet, werden aber nur dann im Text realisiert, sofern diese anhand überlieferter
Quellen verifiziert werden konnten.
|
68/7 |
Freund ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: Freund! |
|
68/21 |
gewünscht ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: gewünscht. |
|
68/21 |
Wißen’s ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: Wißen s |
|
68/21 |
Bogen |
Geändert nach der Handschrift; ZH: Bogen |
|
68/22 |
Brahl ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: Brahl – |
|
68/25 |
u ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: u. |
|
69/9 |
Kaufmann |
Geändert nach der Handschrift; ZH: Kaufmann , |
|
69/26 |
mehr – ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: mehr. – |
|
69/31 |
Aufl. ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: Aufl., |
|
70/4 |
vorstellte ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: vorstellte. |
|
70/10 |
schreiben ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: schreiben. |
|
70/32 |
Diagoras! ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: Diagoras. |
|
71/5 |
Montags. ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: Montags |
|
71/27 |
bringen ]
|
Geändert nach der Handschrift; ZH: bringen, |